Samstag, 19. Mai 2012
 

Anna Maria Gräfin von Soden-Fraunhofen feierte 95. Geburtstag

Erster Bürgermeister Michael Reindl gratuliert mit den sieben Urenkelkindern der Jubilarin
Erster Bürgermeister Michael Reindl gratuliert mit den sieben Urenkelkindern der Jubilarin
Erdweg (red) · Im Familienkreis hat Gräfin Anna Maria von Soden-Fraunhofen ihren 95. Geburtstag gefeiert. Erdwegs Erster Bürgermeister Michael Reindl überbrachte der Jubilarin die herzlichen Glück- und Segenswünsche ihrer Heimatgemeinde und wünschte ihr, auch namens von Landrat Hansjörg Christmann, für die Zukunft alles erdenklich Gute und beste Gesundheit.

Gräfin von Soden- Fraunhofen gilt als große Förderin, Gönnerin und Wohltäterin des Petersberges. Mit ihrer Stiftung und Schenkung eines Grundstückes zur Gründung und Errichtung  der Landvolkshochschule im Jahre 1953 hat sie sich mit ihrem bereits verstorbenen Mann Dietrich Graf von Soden-Fraunhofen große und bleibende Verdienste erworben und wesentlich zur Entwicklung der weit über die Grenzen des Erzbistums München-Freising hinaus bekannten Bildungsstätte am Petersberg beigetragen. 
Der Gemeindechef zeigte sich erfreut über die tiefe Verwurzelung mit ihrer Heimatgemeinde. Seit 1943 hat sie ihren Erstwohnsitz in Erdweg, obwohl sie ihren Lebensabend bereits seit 1996 im Caritas Alten- und Pflegegeheim St. Josef in Karlsfeld verbringt. Von dort aus widmete  sie sich mit außerordentlichem Engagement  auch ihrer besonderen Leidenschaft, der Ahnenforschung und der Erstellung einer Familienchronik und hat vor einigen Jahren eine Chronik herausgegeben. Gräfin von Soden-Fraunhofen, heute inzwischen sechsfache Großmutter und siebenfache Urgroßmutter, wurde im niederbayerischen Arnstorf geboren, wo sie mit elf Geschwistern aufwuchs. 1941 heiratete sie ihren Mann Dietrich, mit dem sie ab 1943 in Erdweg, im damaligen Gut Petersberg lebte. Aus der Ehe gingen ein Sohn und vier Töchter hervor.
1955 verschlug es die Gräfin aus beruflichen Gründen nach Stuttgart, wo sie bis 1984 wohnte. Nach dem Tod ihres Mannes 1961 blieb Gräfin von Soden-Fraunhofen der Kinder wegen in Stuttgart, wo sie sich über viele Jahre als Mesnerin einer Stadtpfarrei engagierte.